Digitale Gesetzessammlungen in juristischen Prüfungen

Der Kreisvorstand der Jungen Liberalen Erlangen fordert, dass die Bedingungen des Studiums der Rechtswissenschaften an das digitale Zeitalter angepasst werden.

Angehende Juristen brauchen zwangsläufig Zugriff auf Gesetzestexte um ihre Prüfungen zu schreiben. Insgesamt drei große Loseblattsammlungen braucht ein Jura-Student für die sechs Prüfungen des ersten Staatsexamens. Diese Gesetze sind nicht nur in der Anschaffung teuer, sondern auch in der Unterhaltung, da sie regelmäßig durch das Einheften von Ergänzungslieferungen aktualisiert werden müssen. Eine einfache und auch umsetzbare Lösung wäre es elektronische Gesetze im ersten Staatsexamen zu erlauben.

Dies wäre nicht nur wesentlich näher an der Berufsrealität vieler Juristen, sondern schont auch die Umwelt. Zudem ist anzumerken, dass die Kosten, die dadurch entstehen, nicht unerheblich sind.

Aufgrund der Größe und des nicht zu unterschätzenden Gewichts der Bücher, würde man den Studenten im wahrsten Sinne des Wortes eine große Last von den Schultern nehmen. Durch die Corona-Pandemie ist das Lernen und Arbeiten für viele Menschen flexibler geworden. Für Jurastudenten gilt dies nur bedingt, denn ohne die sperrigen Gesetze geht nichts.

Zum kompletten Beschluss des Kreisvorstandes: http://julis-erlangen.de/programmatik/