Junge Liberale Erlangen stehen hinter FDP-Entscheidung

Die Jungen Liberalen Erlangen (JuLis-Erlangen) können die Entscheidung der FDP zum Abbruch der Jamaika-Sondierungen nachvollziehen und befürworten die Prinzipientreue ihrer Mutterpartei gerade im Hinblick auf den Verlauf der Gespräche.

Jamaika hätte sicherlich eine positive Entwicklung für Deutschland anstoßen können, jedoch nur wenn alle beteiligten Parteien zu einer Neuausrichtung bereit sind und ein gemeinsames Ziel verfolgen. „Wir haben dem Wähler im Wahlkampf ganz klar das Versprechen gegeben Deutschland fit für die Zukunft zu machen und Veränderungen bei zentralen Themen einzuleiten. Mit einem „Weiter so“ der Union unter Angela Merkel ist das aber nicht möglich“, so der Kreisvorsitzende der JuLis Erlangen Julian Stein. „Eine Regierungsbildung ist kein Selbstzweck und die FDP ist nicht das Anhängsel der Union.“

Ein Abbruch der Gespräche ist folgerichtig, vor allem da man seitens der Union in den Verhandlungen nicht ernst genommen wurde. Nun stellt sich die Frage, ob es auf Neuwahlen hinaus läuft oder die SPD doch ihrer Verantwortung nachkommt. Der Vorsitzende für Programmatik der JuLis-Erlangen – Tilmann Eckhardt – ist mit dem bisherigen Auftreten der SPD nicht einverstanden: „Es ist unverständlich, warum der FDP öffentlich Verantwortungslosigkeit vorgeworfen wird, wo sich die SPD ihrer Verantwortung bereits seit dem Wahltag vorwurfsfrei entzogen hat.“

Die JuLis Erlangen werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen, stehen aber klar hinter der Entscheidung der FDP.

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