25. Mai 2017

Programmatik


Beschlusssammlung der Jungen Liberalen Erlangen

Beschluss vom 20.01.2022 – Für die Selbstbestimmung von jungen Buben – Streichung des § 1631d BGB
Beschluss vom 20.01.2022 – Partielle Entsiegelung öffentlicher Plätze und Begrünung dieser
Beschluss vom 20.01.2022 – Prinzip der Eigenverantwortung – „Gegen eine allgemeine Impfpflicht“
Beschluss vom 20.01.2022 – Errichtung von Outdoor-Fitnessplätzen in Innenstadtnähe
Beschluss vom 20.01.2022 – Passfreiheit erhöhen – Antragsverfahren digitalisieren und entbürokratisieren
Beschluss vom 20.01.2022 – Baunotstand in Universitäten – Universitätsstände miteinander vernetzen
Vorstandsbeschluss vom 01.03.2022 – Gebt es uns digital! – Digitale Gesetzestextsammlung als zulässiges Hilfsmittel in juristischen Prüfungen

Anträge des Kreisvorstandes zum Bezirkskongress der Jungen Liberalen Mittelfranken

Mit Gewissheit in die Zukunft

Seminare zur beruflichen Orientierung für Schüler der letzten Jahrgangsstufen an weiterführenden Schulen und staatliche Berufsberatungsangebote

Wir fordern die Einführung von Seminaren zur beruflichen Orientierung für Schüler der letzten beiden Jahrgangsstufen an weiterführenden Schulen.

Im Rahmen dieser sollte es Berichte von Studenten, Auszubildenden, sowie Berufstätigen geben, worin sie über ihre jeweiligen Aufgaben und Herausforderungen Auskunft geben.
Das Augenmerk kann dabei auch auf Berufe mit besonders eklatantem Personalmangel gerichtet werden.

Je nach Schultyp ist die Auswahl dieser Referenten abzustimmen auf den voraussichtlichen beruflichen Werdegang, wobei Berichte von akademischen Berufen auch außerhalb des Schultyps Gymnasium stattfinden sollten.

Ferner sollte eine Vorstellung von Freiwilligendiensten stattfinden, sowie der nachdrückliche Hinweis auf die Ableistung eines Praktikums hinsichtlich der getroffenen Berufswahl.

Des Weiteren bedarf es eines leichten Zuganges zu staatlichen Berufsberatungsstellen.
Diese sollten kostenfrei sein und in lokaler Hinsicht eine zumutbare Erreichbarkeit aufweisen.
Ebenso ist ein persönliches Kontaktangebot seitens der Berufsberater notwendig. Dies kann beispielsweise u.a. darin seine Ausgestaltung finden, dass diese an ausgewählten Tagen an der Schule vor Ort sind.

Begründung:

Oben Aufgeführtes ist notwendig um eine Erleichterung im Übertritt innerhalb des Bildungssystems von Schule zu Ausbildung bzw. Studium zu ermöglichen.

Der neue G9-Lehrplan für Gymnasien, welcher sich lediglich an die Schüler der 9. Jahrgangsstufe richtet und auch vom darin für die berufliche Bildung zeitlich vorgesehenen Umfang völlig unzureichend ist, vermag diese Lücke im Bildungssystem nicht zu schließen.

Die bislang häufigen Studiumswechsel führen zu einem späteren Berufseinstieg.

Mit einer etwas konkreteren beruflichen Aussicht fällt eine Studiums- oder Ausbildungswahl vielen jungen Menschen leichter. Die Eltern bzw. das Umfeld sind für sie oftmals keine hinreichend objektiven Ratgeber. Außerdem sollten bekannte Berufsbilder bei den Schülern nicht durch das Fernsehen oder die sozialen Medien geprägt sein.

Ebenso ist eine Vorstellung von Ausbildungsberufen an Gymnasien sinnvoll, um auch Gymnasiasten die Wahl für einen Ausbildungsberuf näherzubringen.

In den letzten Jahrzehnten streben nämlich immer mehr Menschen einen Studienabschluss an und viele Betriebe haben Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen.

Ein vielfältiger Insektenschutz braucht auch öffentliche Verantwortung

Die Julis Erlangen fordern die kommunalen und sonstigen staatlichen Bauherren und Eigentümer dazu auf, bei der Neugestaltung ihrer öffentlichen Grünflächen, Ausgleichsflächen und Beeten aller Art bei der Auswahl von Gewächsen, Pflanzen, Stauden, etc. auf die besondere Insektenfreundlichkeit dieser zu achten.

Förderung von E-Sport

Die Jungen Liberalen Erlangen fordern die stärkere Förderung von kompetitivem E-Sport in Mittelfranken. E-Sport ist längst Teil der Sportkultur junger Menschen geworden und erfreut sich gerade unter den Corona-Bedingungen immer größerer Beliebtheit. Gleichwohl erfordert er mannigfaltige analytische und koordinationstechnische Fähigkeiten und ist längst über das bloße „Verteilen von Kopfschüssen“ hinausgewachsen. Im Fußballbereich unterhalten mehrere Bundesligavereine bereits E-Sport-Abteilungen und bundesweit kommt es zur Gründung vielfältiger Vereine. Mittelfranken und die mittelfränkischen Städte und Gemeinden dürfen bei diesen Entwicklungen nicht den Anschluss verlieren. Wir fordern deshalb die Prüfung von Förderungsmöglichkeiten durch den Bezirk und die Kommunen. Soweit es möglich ist, sollen sie darauf hinwirken, die Gemeinnützigkeit von Vereinen, die sich mit der Förderung, dem Training und dem Umgang mit kompetitiven Videospielen beschäftigen, anzuerkennen, bzw. diese Vereine „klassischen“ Sportvereinen gleichzustellen.

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